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Fachkräfte erreichen, die offen für einen Wechsel sind
Kurz gesagt
Fachkräfte, die aktiv suchen, finden Sie über Stellenportale. Fachkräfte, die nur offen für einen Wechsel sind, lesen keine Anzeigen. Sie erreichen sie über Ihre eigenen Leute, über soziale Medien in Ihrer Region und dort, wo Ihr Betrieb sichtbar ist. Die Anzeige muss in wenigen Sekunden zeigen, was bei Ihnen besser ist. Die Bewerbung muss ohne Lebenslauf gehen.
Wer sucht aktiv und wer ist nur offen für einen Wechsel?
Es gibt zwei Gruppen von Fachkräften. Sie verhalten sich ganz unterschiedlich.
| Aktiv suchend | Offen für einen Wechsel | |
|---|---|---|
| Lage | will oder muss wechseln | hat eine Stelle und ist nicht unzufrieden genug, um zu suchen |
| Was sie tut | liest Stellenanzeigen, sucht bei Google und auf Jobportalen | liest keine Stellenanzeigen |
| Wo Sie sie erreichen | Jobportale, Google for Jobs, Ihre Stellenseite | eigene Leute, soziale Medien in der Region, Sichtbarkeit vor Ort |
| Was sie braucht | vollständige Anzeige zum Vergleichen | ein Grund, überhaupt hinzuschauen |
| Bewerbung | auch mit Lebenslauf | nur, wenn es in kurzer Zeit am Handy geht |
Wer gerade sucht, findet Ihre Stelle, wenn sie dort steht, wo er sucht. Wer nicht sucht, findet sie kaum von selbst. Ihre Stelle muss zu ihm kommen.
Wie groß ist die Gruppe, die nur offen ist?
Für das Handwerk allein gibt es dazu keine Zahl, die wir belegen können. Für alle Branchen gibt es eine: Laut Gallup Engagement Index Deutschland 2025 sind 12 Prozent der Beschäftigten aktiv auf Jobsuche. Weitere 25 Prozent sind offen für Neues. Gallup hat dafür 1.700 Arbeitnehmende vom 17. November bis 20. Dezember 2025 telefonisch befragt.
Auf eine Fachkraft, die aktiv sucht, kommen in dieser Befragung also rund zwei, die nicht suchen, aber offen sind. Wer nur auf den Jobportalen steht, erreicht vor allem die erste Gruppe.
Wo erreichen Sie Fachkräfte, die gerade nicht suchen?
- Über Ihre eigenen Leute. Ihre Gesellen kennen andere Gesellen. Laut IAB-Stellenerhebung war die Suche über eigene Beschäftigte oder persönliche Kontakte 2025 bei 27 Prozent der Neueinstellungen entscheidend, über alle Branchen. Wie Sie das angehen, steht im Ratgeber Mitarbeiter werben Mitarbeiter.
- Über soziale Medien in Ihrer Region. Werbung auf Facebook und Instagram lässt sich nach Angaben von Meta auf Länder, Regionen, Städte und Postleitzahlen ausrichten. Für Stellenanzeigen gelten dort eingeschränkte Zielgruppen-Optionen. So sieht eine Fachkraft in Ihrer Gegend Ihre Stelle abends am Handy, ohne danach gesucht zu haben. Laut IAB waren Online-Portale, eigene Website und soziale Medien 2025 zusammen bei 52 Prozent der Neueinstellungen entscheidend.
- Dort, wo Ihr Betrieb sichtbar ist. Firmenwagen, Baustellenschild, Aushang beim Großhändler. Mit einem QR-Code, der direkt zur Stelle führt.
- Über Ehemalige. Wer im Guten gegangen ist, kennt Ihren Betrieb schon. Das gilt auch für Azubis, die nach der Prüfung woanders angefangen haben. Ein Anruf kostet nichts.
- Direkt ansprechen. Wer einen guten Monteur auf einer gemeinsamen Baustelle kennenlernt, kann ihn fragen. Mehr zum direkten Ansprechen steht im Lexikon unter Active Sourcing.
Was muss eine Anzeige für diese Gruppe leisten?
Eine wechselbereite Fachkraft vergleicht nicht zehn Anzeigen. Sie sieht eine beim Scrollen und entscheidet in Sekunden. Die Anzeige muss deshalb:
- Gleich oben sagen, was besser ist. Gehalt, Firmenwagen auch privat, kürzere Wege, feste Arbeitszeiten, weniger Bereitschaft. Nur das, was bei Ihnen wirklich stimmt.
- Den Ort nennen. Ein kürzerer Weg zur Arbeit ist ein Grund, den jeder sofort versteht.
- Echte Fotos zeigen. Ihr Team, Ihre Fahrzeuge, keine gekauften Bilder.
- Die Bewerbung einfach machen. Am Handy, ohne Lebenslauf, mit wenigen kurzen Fragen.
- Diskret sein. Rückruf nach Feierabend anbieten, damit der Chef nicht mithört.
Was ist im ersten Gespräch anders?
Wer aktiv sucht, will Sie überzeugen. Wer nur offen ist, will von Ihnen überzeugt werden. Im ersten Telefonat stellen deshalb Sie den Betrieb vor, bevor Sie Fragen stellen. Fragen Sie, was ihm bei seinem jetzigen Arbeitgeber fehlt. Sagen Sie ehrlich, ob Sie das bieten. Klären Sie früh die Kündigungsfrist, damit beide Seiten wissen, ab wann ein Wechsel möglich ist. Wie Sie danach weitermachen, steht im Leitfaden-Kapitel Wer gerade nicht sucht.
Wie lange dauert es bei dieser Gruppe?
Rechnen Sie nicht mit einem schnellen Ergebnis. Wer heute eine feste Stelle hat, muss in der Regel erst kündigen und die Kündigungsfrist abwarten. Manche überlegen auch erst eine Weile, bevor sie sich melden. Das heißt für Sie:
- Bleiben Sie mit Ihrer Stelle über Wochen sichtbar, nicht nur ein paar Tage.
- Zeigen Sie immer wieder einen anderen Vorteil der Stelle, zum Beispiel einmal das Gehalt, einmal den Firmenwagen, einmal das Team.
- Melden Sie sich nach einem ersten Gespräch wieder, auch wenn der Bewerber noch zögert.
- Planen Sie den Starttermin mit der Kündigungsfrist, nicht gegen sie.
Wie hilft Meruna, beide Gruppen zu erreichen?
Meruna ist Recruiting-Software für Handwerksbetriebe in SHK, Elektro, Kälte und Klima. Es gibt zwei Angebote:
| Angebot | Wen es erreicht |
|---|---|
| Meruna Start | Erreicht Fachkräfte, die aktiv suchen. |
| Meruna Region | Erreicht Fachkräfte in der Region, die offen für einen Wechsel sind. |
Mit Meruna bekommt Ihre Stelle eine eigene Stellenseite mit Link zum Teilen und QR-Code. Jede Bewerbung über Ihre Stellenseite kommt als Nachricht auf Ihr Handy.
Bei Arbeitsagentur, Indeed und der Fachkräftebörse Ihrer Kammer tragen wir Ihre Stelle mit Ihnen in Ihrem Konto ein. Ihre Stellenseite ist für Google for Jobs vorbereitet.Was in Meruna Region enthalten ist und was beide Angebote kosten, steht auf der Seite Preise.
Stelle in zwei Minuten anlegenQuellen
- 01Gallup: Bericht zum Engagement Index Deutschland 2025Stand: Oktober 2026
- 02Meta Business Help Center: About location targeting in Meta Ads ManagerStand: Oktober 2026
- 03IAB-Stellenerhebung 1/2026: Online-Medien sind bei der Personalsuche auf dem VormarschStand: Juni 2026
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Begriff lesenMeruna
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